Für Hochbegabte ist es vielfach noch immer nicht leicht, unbeschadet durch die Sschule zu kommen. Foto: Diana M. Cossaboom / US Air Force (public domain)
„DORTMUND. Begabung ist nicht gleich Leistung. Und längst nicht alle hochbegabten Schülerinnen und Schüler sind auch Höchstleister. Viele Hochbegabte entwickeln vielmehr gravierende Probleme. Alles andere als ein Luxusproblem, sagen Experten.“
„Die Digitale Drehtür ist eine Bildungsinitiative, die im Frühjahr 2020 in der Kooperation von acht Landesinstituten entstanden ist und in der Vernetzungsstelle Begabungsförderung des Landesinstituts für Schule Bremen Heimat gefunden hat. Sie zielt auf die Talentförderung und Stärkung von Begabungen. Interessengeleitetes und individualisiertes Lernen lässt sich durch sie niederschwellig im Schulalltag verankern. Über 10.000 Kursanmeldungen aus Deutschland und der Schweiz gab es bereits (Stand August 2022). Die Kursangebote sind bestimmt für die Klassenstufen 2 – 13 und orientieren sich an den Bereichen „MINT & BNE“, „Sprachen, Kultur und Geschichte“, „Kunst & Kreativität“, „Gesellschaft & Politik“ sowie „Persönlichkeitsentwicklung und Orientierung““ (Quelle: Digitale Drehtür – Informationen für Schulen)
Unter folgendem Link finden Sie ein Audio-Interview mit Frau Dr. Grunwald vom DIPF unter dem Titel „Besonders begabte Grundschüler*innen in Hessen sollen gefördert werden“:
Am dem 23. September bietet die Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim wieder eine Astronomie-AG für Kinder der Klassenstufen 3 bis 6 an. Die AG findet dann alle 14 Tage freitags von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Aufgrund der großen Beliebtheit sollte man sich rechtzeitig anmelden. Es sind lediglich 15 Plätze zu vergeben.
Kultusminister Lorz: „Mit diesem einzigartigen Programm können wir unsere jungen Talente noch früher und umfangreicher fördern.“
Das Land Hessen und die Hector Stiftung II haben eine langjährige Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit in der Begabtenförderung für Grundschulkinder geschlossen. Hierbei geht es um die gezielte Unterstützung besonders leistungsfähiger Kinder der Jahrgangsstufen zwei bis vier. Im Zentrum der Förderung stehen die Hector Kinderakademien, von denen nun landesweit rund 100 entstehen sollen.