Veranstaltungstipp für Heidelberg am 04. Mai

Mo., 4. Mai 2026, 20:00 Uhr

(Quelle: DAI Heidelberg)
  • Ist mein Kind hochbegabt?
  • Wie wir begabte Kinder fördern
  • Im Dialog

Überdurchschnittlich oder hochbegabte Kinder stellen Eltern, PädagogInnen und ihr Umfeld oft vor besondere Fragen. An diesem Abend präsentieren Tanja Sauer und Christian Thiele ihr neues Buch Ist mein Kind hochbegabt? und sprechen über Bedürfnisse, Herausforderungen und Chancen begabter und hochbegabter Kinder. Mit Praxisbeispielen, fachlichen Impulsen und Zeit für Austausch.

Weiterlesen: Veranstaltungen – Deutsch-Amerikanisches Institut. Haus der Kultur.

Neuer Spieletreff für Familien mit Kindern aller Altersklassen in Hirschhorn am Neckar


Gemeinsam möchten wir einen offenen Raum schaffen, in dem Kinder spielerisch in Kontakt kommen, neue Spielpartner finden und ihre Begeisterung für Gesellschafts‑, Rollen‑ und Tabletopspiele teilen können. Auch Outdoor‑Spiele sind willkommen.

Bitte 2 bis 3 eigene Spiele mitbringen – ganz gleich ob Klassiker, Lieblingsspiel oder ein echtes Kennerspiel. Die Kinder können sich frei vernetzen, ausprobieren und voneinander lernen. Gleichzeitig haben die Eltern die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.

Wir treffen uns in der Mark-Twain-Stube in Hirschhorn.

Weitere Informationen unter: Spieletreff am Neckar | DGhK RV Hessen e.V.

Großes Interesse am ersten Elterninformationsabend zum Thema (Hoch-)Begabung

Rund 130 Eltern aus dem Landkreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis kamen am 5. März in das Forum der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim, um sich über das Thema (Hoch-)Begabung und Fördermöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu informieren.
Die Veranstaltung wurde vom Staatlichen Schulamt für den Landkreis Bergstraße und den Odenwaldkreis organisiert und fand erstmals in dieser Form statt. Die Geschwister-Scholl-Schule Bensheim übernahm dabei die Rolle des Gastgebers und stellte ihre Räumlichkeiten für den Abend zur Verfügung.
Bereits ab 18:30 Uhr konnten sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer kleinen Informationsmesse über Förderangebote und schulische Konzepte verschiedener Einrichtungen der Region informieren. Mehrere Schulen sowie weitere Institutionen stellten ihre Angebote vor und standen für Gespräche zur Verfügung.
Im anschließenden Vortragsprogramm wurde das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Dipl.-Psych. Julia Breuker von der Begabungsdiagnostischen Beratungsstelle BRAIN der Universität Marburg sprach über „(Hoch-)Begabte Kinder – Testung, Beratung, Fördermöglichkeiten“. In ihrem Vortrag erläuterte sie unter anderem, woran Eltern eine hohe intellektuelle Begabung erkennen können, welche Unterschiede zwischen hochbegabten und durchschnittlich begabten Kindern bestehen und wann eine diagnostische Testung sinnvoll sein kann.

Im Anschluss stellte Dr. Thomas Schneidermeier, Leiter des Schülerforschungszentrums Südhessen Bergstraße, die neue Einrichtung vor. Das Schülerforschungszentrum ermöglicht es Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen, außerhalb des Unterrichts eigenständig naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen zu bearbeiten, zu experimentieren und zu forschen. Der Regelbetrieb soll zum kommenden Schuljahr starten.
Einen Überblick über die regionalen Fördermöglichkeiten gab Christian Wolff, HIBB-Regionalkoordinator für den Landkreis Bergstraße und den Odenwaldkreis. Er stellte verschiedene Wege der Begabungsförderung vor – von schulischen und schulübergreifenden Angeboten über Programme wie die digitale Drehtür bis hin zu außerschulischen Initiativen. Auch die Jugendakademie Bergstraße-Odenwald wurde als Beispiel für ein regionales Förderangebot vorgestellt. Der Überblick zeigte, dass in der Region bereits zahlreiche Möglichkeiten bestehen, Begabungen zu erkennen und gezielt zu fördern und wie diese Angebote sinnvoll miteinander verknüpft werden können.

Der Abend bot zudem Raum für Fragen und den persönlichen Austausch, den viele Eltern intensiv nutzten. Die große Resonanz zeigte deutlich, wie hoch das Interesse an diesem Thema in der Region ist.
Der Elterninformationsabend war der erste seiner Art und soll künftig jährlich stattfinden, um Eltern regelmäßig Orientierung und Austauschmöglichkeiten rund um das Thema Begabungsförderung zu bieten. Als Gastgeber freut sich die Geschwister-Scholl-Schule Bensheim, dass das Forum der Schule für diese regionale Veranstaltung genutzt werden konnte und damit ein wichtiger Beitrag zur Information und Vernetzung von Eltern geleistet wurde.

Elterninformationsabend zum Thema (Hoch)Begabung

Am 05. März lädt die HIBB-Regionalkoordination des Staatlichen Schulamtes an der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim zu einem öffentlichen Elterninformationsabend zum Thema (Hoch)Begabung ein. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Eltern aus dem Landkreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis und bietet fundierte Informationen, Orientierung sowie konkrete Einblicke in Fördermöglichkeiten.

Bereits ab 18:30 Uhr haben Besucher im Rahmen eines „Gallery Walk – Schulen stellen sich vor“ die Möglichkeit, verschiedene schulische Angebote kennenzulernen und mit Vertretern der Schulen ins Gespräch zu kommen. Der offizielle Beginn des Vortragsprogramms ist um 19:00 Uhr im Forum der Schule.

Im Zentrum des Abends steht zunächst die Frage, wie sich eine hohe intellektuelle Begabung erkennen lässt und wann eine Testung sinnvoll ist. Diplom-Psychologin Julia Breuker von der Begabungsdiagnostischen Beratungsstelle BRAIN der Philipps-Universität Marburg erläutert aus pädagogisch-psychologischer Sicht, was hochbegabte von durchschnittlich begabten Kindern unterscheidet, wie diagnostische Verfahren ablaufen und welche Fördermöglichkeiten sich daraus ergeben. Dabei geht es auch um typische Herausforderungen im schulischen und familiären Alltag und um die Frage, wie Eltern ihr Kind angemessen unterstützen können.

Anschließend wird das neu gegründete Schülerforschungszentrum Südhessen Bergstraße vorgestellt. Unter der Leitung von Dr. Thomas Schneidermeier entsteht hier eine Einrichtung, in der Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen außerhalb des regulären Unterrichts eigenständig naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen bearbeiten, experimentieren und forschen können. Ziel ist es, Begeisterung für MINT-Themen zu fördern, praktische Kompetenzen zu stärken und individuelle Projekte professionell zu begleiten. Der Regelbetrieb startet zum kommenden Schuljahr.

Zum Abschluss erhalten die Eltern einen Überblick über bestehende Angebote zur Begabungsförderung im Landkreis Bergstraße und im Odenwaldkreis. Neben schulischen und schulübergreifenden Maßnahmen werden unter anderem die Jugendakademie, flexible Modelle wie die digitale Drehtür sowie verschiedene außerschulische Fördermöglichkeiten vorgestellt. Der Überblick zeigt, welche Wege der Förderung es in der Region gibt und wie diese sinnvoll miteinander verknüpft werden können.

Das Vortragsprogramm endet gegen 21:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sowie die Sitzplatzreservierung gibt es unter: he.edumaps.de/go/hbea

Angebote der Hessischen Schülerakademien

Die Hessischen Schülerakademien sind ein Angebot der außerschulischen Begabungsförderung in Hessen. Sie richten sich an besonders interessierte und engagierte Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe und finden jährlich in den hessischen Sommerferien statt. Ziel ist es, Lernen jenseits des regulären Schulalltags zu ermöglichen und individuelle Begabungen gezielt weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt steht ein Lernen auf Augenhöhe: Die Teilnehmenden arbeiten intensiv in wissenschaftlichen, gesellschaftspolitischen sowie musisch-kulturellen Kursen zusammen. Begleitet werden sie von erfahrenen Kursleitungen sowie Studierenden aus Wissenschaft und Kultur. Eigenständiges Denken, forschendes Lernen, Kreativität und Zusammenarbeit spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Schülerakademien werden für zwei Altersgruppen angeboten. Die Mittelstufenakademie richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab dem Ende der Jahrgangsstufe 6 und dauert zehn Tage in den ersten beiden Sommerferienwochen. Die Oberstufenakademie umfasst dreizehn Tage in den letzten beiden Ferienwochen und richtet sich an Jugendliche ab dem Übergang in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe.

Das Kursangebot wechselt jährlich und deckt ein breites Spektrum ab – von Mathematik, Natur- und Lebenswissenschaften über politische Bildung bis hin zu Kunst, Musik und Kultur. Ergänzt wird die Kursarbeit durch interdisziplinäre Workshops, Vorträge sowie vielfältige Freizeit- und Beteiligungsangebote. Ein gemeinsamer Gästetag bietet Einblicke in die Ergebnisse der Projektarbeit.

Die Bewerbung erfolgt über ein Motivationsschreiben sowie eine Empfehlung durch eine Lehrkraft. Um allen geeigneten Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen, besteht die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung im Rahmen eines Sozialstipendienprogramms.

Weitere Informationen: FLYER